Usbekistan Begegnungen in einem unbekanntem Land

Usbekistan
Begegnungen in einem unbekanntem Land


ab1890,- €
Jetzt buchen » 16.09. bis 25.09.2017

Studienreise mit Prof. Dr. Klaus Vellguth


Reiseprogramm

1. Tag, 16. September 2017 (Anreise)

Nach individueller Anreise zum Flughafen Frankfurt starten wir heute gemeinsam unsere Reise nach Usbekistan. Linienflug mit Usbekistan Airways nach Taschkent und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet. Transfer zu unserem Hotel in Taschkent für Abendessen und Übernachtung.

Flugzeiten: 11:40 – 20:45 Uhr

2. Tag, 17. September 2017 (Taschkent)

Nach unserem reichhaltigen Frühstück im Hotel (wie jeden Morgen auf unserer Reise) erkunden wir Taschkent, die Hauptstadt Usbekistans. Über die Jahrhunderte hinweg trug Taschkent viele Namen: Chach, Shash, Binkent – um nur einige zu nennen. Jeder dieser Namen stellt einen wichtigen Teil für die Geschichte der Stadt dar, denn Taschkent ist seit jeher ein wichtiger internationaler Handelsstützpunkt. Unglücklicherweise ist heute nur ein kleiner Teil des architektonischen Erbes erhalten – eine Folge der Zerstörung vieler historischer und religiöser Bauwerke nach der Oktoberrevolution 1917 und einem Erdbeben im Jahre 1966.

Wir sehen in Taschkent zunächst die Svyato-Uspenski-Kathedrale, die 1871 auf der Anlage eines Militärkrankenhauses erbaut wurde.

Auch besuchen wir die Alexander-Newski-Kathedrale, Anfang des 20. Jhs. von einem russischen Architekten auf den Überresten eines christlichen Friedhofs erbaut, und die Evangelisch-Lutherische Kirche. Am Abend feiern wir gemeinsam Heilige Messe in der Heiligstes-Herz-Jesu-Kathedrale, der größten römisch-katholischen Kirche Zentralasiens. Der relativ moderne Bau begeistert mit bunten Glasfenstern, kleinen Türmchen auf dem Dach und einem schönen Torbogen.
Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Taschkent.

3. Tag, 18. September 2017 (Urgentsch & Chiwa)

Heute erwartet uns zunächst der Inlandsflug nach Urgentsch. Hier angekommen, statten wir der neuen Heiligen-Muttergottes-Kirche einen Besuch ab. Dann fahren wir weiter nach Chiwa zu unserem Hotel, wo wir uns erst einmal frisch machen können. Im Anschluss erhalten wir eine Führung durch Ichan Qal’a, die Altstadt Chiwas: Chiwa kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken und nur wenige Kulturen sind damit vergleichbar. Bereits hundert Jahre bevor der Handel auf der Seidenstraße begann, hatte die historische Landschaft Choresmien, deren Hauptstadt Chiwa war, Verbindungen zu Europa, dem fernen Osten, mit Sibirien und südlichen Zivilisationen.

Die Märchenstadt Chiwa hat es geschafft, sich ihren exotischen, orientalischen Charme bis heute zu bewahren. Bekannt ist die Stadt auf der Großen Seidenstraße vor allem für ihre charakteristischen Medressen, Minarette, Moscheen und Flachdach-Lehmhäuser. Hier besuchen wir zunächst das Minarett Kalta Minor und die Muhammad-Amin-Khan-Medresse, deren Bau Mitte des 19. Jhs. begann, doch aufgrund des Ablebens von Muhammad Amin Khan nicht vollendet werden konnte. Die Medresse war die größte Bildungseinrichtung Chiwas, in der 260 Studenten unterrichtet werden konnten. Vor der Medresse befindet sich das aus blauen, türkisfarbenen, grünen und weißen Fliesen verzierte Minarett. Sein Schmuck ist einzigartig: Die gesamte Fläche des Stumpfes ist bedeckt durch verschiedenfarbige Ornamentgürtel. Daraufhin besichtigen wir die Juma-Moschee, auch Freitagsmoschee genannt.
Die im Stadtzentrum gelegene Moschee entstand am Ende des 18. Jhs. auf den Ruinen eines anderen Gebäudes. Die Hallendecke wird von 215 hölzernen und kunstvoll geschnitzten Säulen aus verschiedenen Jahrhunderten getragen. Die älteste der Säulen stammt aus dem 10./11. Jh. und ist mit tiefem Relief und Kufi-Inschriften geschmückt. Anschließend besuchen wir die Kunya-Ark-Zitadelle, deren Bau im Jahre 1686 begann. Die Zitadelle bestand aus einem Komplex mit mehreren Höfen und beinhaltete ein Haus für den Khan, seine Familienmitglieder sowie die Diener. Heute sind noch die Empfangshalle, eine Moschee und ein Harem erhalten.

Unser nächstes Ziel führt uns zum Islam-Khodja-Minarett und der gleichnamigen Medresse. Das Minarett ist das höchste Bauwerk Chiwas und wurde zum Wahrzeichen der Stadt. Schmuckgürtel aus blauer und weißer Keramik wechseln sich mit ockerfarbenem Backstein ab und bieten einen traumhaften Anblick. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt auch der Ausblick von oben: Hunderte von Kuppeln, Moscheen und Gewölbebauten…

Nachfolgend besichtigen wir eine Werkstatt für Holzschnitzereien und den Basarplatz, auf dem vor einigen Jahrhunderten noch Sklaven verkauft wurden. Der Pachlavan-Machmud-Komplex steht als nächstes auf unserem Programm: Der von 1247 bis 1325 lebende Dichter und Arzt Pachlavan Machmud wird bis heute als Volksheiliger verehrt. Über seinem Grab wurde zunächst ein Kuppelmausoleum errichtet; im Jahre 1913 entstand dann dieser neue Gebäudekomplex, der das Grabmal einschließt.

Zum Abschluss geht es weiter zum Tasch-Hauli-Palast, der in der ersten Hälfte des 19. Jhs. im östlichen Teil der Altstadt erbaut wurde. Insgesamt ist der Palast für seine durchdachte Konstruktion bekannt: Der Kontrast aus offenen und geschlossenen Strukturen sorgen für ein kreatives Licht- und Schattenspiel. Unser Abendessen genießen wir im Art-Restaurant Alla Kuli Khan mit choresmischer Folklore. Übernachtung in unserem Hotel in Chiwa.

Tagesstrecke: 30 km
Fahrtdauer: ca. 1 Stunde

4. Tag, 19. September 2017 (Fahrt nach Buchara)

Heute fahren wir durch die Wüste nach Buchara. Auf dem Weg dorthin erfahren wir von unserer Reiseleitung Interessantes über die Wüste und die Aralsee-Problematik.
In Buchara angekommen, machen wir noch eine Panorama-Rundfahrt durch die Altstadt und bekommen dabei einen ersten Eindruck von der lebendigen Stadt. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Buchara.

Tagesstrecke: 450 km
Fahrtdauer: ca. 10 – 12 Stunden

5. Tag, 20. September 2017 (Buchara)

Den heutigen Tag widmen wir einer ausführlichen Stadtbesichtigung von Buchara, einer der alten Karawanenstädte auf dem usbekischen Abschnitt der Seidenstraße. Legendär und unmessbar reich war einst die Oasenstadt – einer der drei wichtigen Knotenpunkte an der Handelsstraße. Auch Zentrum des Islams in Zentralasien war sie einst. Ihre Altstadt ist überraschend gut erhalten und mit ihren vielen architektonischen Höhepunkten zählt sie mit Recht seit 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zunächst geht es zur Ark-Zitadelle. Sie war bis 1920 der Regierungssitz der Herrscher, also des Emirs von Buchara. Vermutlich wurde ein Teil des Gebäudes bereits im 4. Jh. v. Chr. erbaut. Der Arkschloss einst eine gesamte Stadtanlage, bestehend aus eng aneinander gebauten Häusern, die nicht nur staatliche Institutionen beherbergten, sondern auch sämtliche Wohnungen des Emirs, seiner Frauen, Verwandten und die der hohen Staatsdiener.

Westlich der Festung spazieren wir über den Registan-Platz: Bis ins 13. Jh. befanden sich hier die Verwaltungsgebäude und Paläste der „Divans“ (Ministerien).
Seit dem 16. Jh. füllen Märkte den Platz; eine breite Produktpalette wird seither auf dem Platz gehandelt: Fleisch, Getreide, Papier, Vieh, Obst, Holzutensilien und vieles mehr. Unsere Besichtigung führt weiter zum Samaniden-Mausoleum, einem Meisterstück der Einfachheit. Es ist das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur in Zentralasien und zugleich das einzige Baudenkmal der Samaniden-Dynastie, das erhalten geblieben ist. Kulturgeschichtlich ist es insofern von großer Bedeutung, da die islamische Weltanschauung die architektonische Verzierung von Gräbern verbietet. Ismail Samani verstoß jedoch mit dem Bau dieses Mausoleums gegen das Verbot – zu Ehren seines geliebten Vaters. In einem typischen Teehaus legen wir eine Teepause ein. Wir genießen die usbekische Tee-Spezialität „Choyxona“ und den Duft der orientalischen Gewürze.

Nachdem wir die Erzengel-Michael-Kirche von 1904 besichtigt haben, geht es zur Apostel-Andreas-Kirche – ein erst 10 Jahre altes Gebäude, welches Platz für 150 Personen bietet. Hier nehmen wir an der Heiligen Messe teil. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Buchara.

6. Tag, 21. September 2017 (Buchara)

Auch diesen Reisetag widmen wir Buchara: Zunächst besichtigen wir den Poi-Kalon-Komplex, der aus dem Kalon-Minarett, der Kalon-Moschee, der Miri-Arab-Medrese und der kleineren Amir-Allimkhan-Medrese besteht. Das beeindruckende Kalon-Minarett aus dem 12. Jh., um das sich der Komplex schart, ist knapp 50 m hoch und ganz und gar aus gebrannten Ziegeln errichtet. Über sieben Eingänge gelangt man in den rechteckigen, säulenumrahmten Innenhof, der von 288 Kuppeln überdacht ist und bis zu 10.000 Gläubigen Platz bietet. Im Anschluss gehen wir zum Labi-Hauz- Komplex, der aus drei großen und vielen kleinen Gebäuden besteht. Vor dem Zusammenschluss zur Sowjetunion gab es in Buchara viele Teiche, woraus die Stadtbewohner ihr Wasser holten – obwohl man dem Wasser nachsagte, Träger zahlreicher Krankheitserreger zu sein. Aus diesem Grund wurden zwischen den Jahren 1920 und 1930 die meisten Teiche trockengelegt. Das Labi-Hauz blieb als einziges übrig, da es einen Teil des wunderschönen Ensembles aus dem 16./17. Jh. darstellte.

Etwas außerhalb der Stadt befindet sich der Sitorai-Mohi-Hosa-Palast. Er wurde Ende des 19. Jhs. nach Anordnung des Emirs Ahadkhan errichtet. Architekten waren die damals besten Handwerker Russlands aus Petersburg und Jalta. So ist das Ensemble heute eine architektonische Mischung aus den prachtvollen Wohnhäusern Bucharas und aus der typisch europäischen Architektur. Neben dem alten Palast befindet sich auch ein neu errichteter Komplex, bestehend aus mehreren Gebäuden. An diesem Tag haben wir außerdem die Möglichkeit, eine Teepause in einer Werkstatt für Teppichknüpferei einzulegen. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Buchara.

7. Tag, 22. September 2017 (Samarkand)

Heute fahren wir nach Samarkand. Dichter und Historiker bezeichneten die Stadt schon seit jeher als „Rom des Ostens“, „Spiegel der Welt“, als „Garten der Seele“, „Juwel des Islams“, „Perle des Ostens“ und „Zentrum des Universums“... Über 2.500 Jahre spannt sich die Geschichte dieser Stadt auf der Großen Seidenstraße. Errichtet zu Füßen des Hügels Afrosiab, wurde Samarkand von bedeutenden Eroberern in Besitz genommen. Dazu gehören Alexander der Große, Dschingis Khan und nicht zuletzt Timur. Letzterer machte Samarkand zur Hauptstadt seines Reiches, das von Indien bis zum östlichen Mittelmeer reichte.

Mit Timur begann auch der Bau der atemberaubenden Bauwerke, die wir noch heute bestaunen können. Bei einer Führung durch Samarkand sehen wir zunächst das bekannteste Wahrzeichen Usbekistans: Den Registan-Platz mit seinen drei Medressen – das Herz des antiken Samarkands. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist seit dem 14.Jh. Zentralplatz der Stadt. Von ihm gingen 6 Wege in alle Himmelsrichtungen aus, um die teuren Waren aus Samarkand nach Misr, Dimischk, Bagdad, Sultanien und Farisch zu bringen.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde er mehrfach umgebaut – Karawansereien, Moscheen und die Medressen wurden errichtet, abgetragen und wieder neu erbaut. Bis schließlich jenes Ensemble blieb, das dem Registan heute sein charakteristisches Aussehen gibt und ihn zu einem der schönsten und größten Plätze seiner Art macht. Nachdem wir die Fürsprache-Mariä-Kirche besucht haben, widmen wir unsere Zeit dem St.-Georgiy-Siegertempel aus dem 19. Jh. Den Abend beschließen wir mit einem gemeinsamen Plovabend: Wir nehmen an einem Kochkurs teil, bei dem wir lernen, wie man das Nationalgericht „Plov“ herstellt – ein typisches Gericht aus Hammelfleisch, Reis und Gemüse, das in Usbekistan bei jeder Feier, Hochzeit oder Festlichkeit zubereitet wird.
Übernachtung in unserem Hotel in Samarkand.

Tagesstrecke: 280 km
Fahrtdauer: ca. 4 Stunden

8. Tag, 23. September 2017 (Samarkand)

Heute steht zunächst das Khodja-Doniyor-Mausoleum auf dem Programm, eine im Jahr 1900 erbaute Grabstätte. Genauer: Hier soll sich das Grab des Propheten Daniel befinden. Dieser wird in drei Religionen anerkannt und verehrt, nämlich im Buddhismus, im Christentum und im Islam. Bevor dieses Mausoleum erbaut wurde, befanden sich hier ältere Grabstätten und eine Moschee aus der Zeit der Herrschaft Timurs. Eine Legende besagt, dass dieses Mausoleum die Hand des Propheten Daniels beherbergt; Timur soll sie aus Mekka mitgebracht haben.
Außerdem sehen wir die St.-Alexey-Kathedrale, die armenische St.-Maria-Kirche und die katholische St.-Johannes-der-Täufer-Kirche, in der wir an der Heiligen Messe teilnehmen. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Samarkand.

9. Tag, 24. September 2017 (Fahrt nach Taschkent)

An diesem Morgen machen wir uns auf den Weg zurück in Richtung Taschkent. Unterwegs erwartet uns der Besuch im Sufi-Zentrum Nursafardiya. Wir erhalten einen Einblick in Arbeit, Glauben und Leben vor Ort. Wir fahren weiter nach Chirchiq und besuchen das Mönchskloster Troitsk. Das Kloster ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und wurde 1996 eröffnet. Seine Geschichte reicht allerdings zurück bis ins Jahr 1897, als man mit dem Bau eines kleinen Tempels begann. Zwei Jahre später sorgte der Bischof von Turkestan dafür, dass das kleine Gotteshaus weiter ausgebaut wurde – was im Endeffekt fast 100 Jahre dauerte. Das Besondere an diesem Kloster ist, dass es bis heute das erste und einzige Kloster der gesamten zentralasiatischen Diözese darstellt. Auch besuchen wir an diesem Tag den Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Taschkent. Abschieds-Abendessen in einem schönen Restaurant von Taschkent und Übernachtung in unserem Hotel.

Tagesstrecke: 310 km
Fahrtdauer: ca. 4 Stunden

10. Tag, 25. September 2017 (Heimreise)

Heute endet unsere Reise durch Usbekistan mit dem Transfer zum Flughafen in Taschkent und dem Flug mit Uzbekistan Airways nach Frankfurt.

Flugzeiten: 05:45 – 09:40 Uhr

Leistungen

  • Linienflug ab/bis Frankfurt nach/von Taschkent, inkl. Inlandsflug nach Urgentsch, mit Uzbekistan Airways
  • 10-tägige Reise gemäß beigefügtem Programm
  • 9 Übernachtungen im DZ mit Bad/Dusche/WC
  • Verpflegung auf Basis Halbpension (Frühstück & Abendessen im Hotel)
  • Assistance bei Ankunft und Abflug am Flughafen Taschkent
  • Begleiteter Gruppentransfer bei Ankunft und Abflug am Flughafen Taschkent
  • Lizenzierter und Deutsch sprechender Reiseleiter
  • Klimatisierter Reisebus zum Programm
  • Alle Eintrittsgelder zum Programm
  • Honorare für Vorträge und Begegnungen
  • Trinkgeldpauschale (Selbstverständlich steht Ihnen frei, bei besonderem Gefallen zusätzlich Trinkgeld zu geben)

Nicht enthalten

  • An- bzw. Abreise vom/zum Flughafen in Deutschland
  • Eintritte, die nicht im Programm erscheinen
  • Visumgebühren (75 € p.P.) Gerne beantragen wir ein Gruppenvisum – nähere Informationen dazu erhalten Sie unter info@herder-reisen.de


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Termin

16. bis 25. September 2017

Preis

1890,- €  p. P. im Doppelzimmer
Einzelzimmer: + 160,- €
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Herder exklusiv

  • Begleitung durch den Chefredakteur Prof. Dr. Klaus Vellguth
  • Vorträge und Begegnungen vor Ort
Portrait Klaus Vellguth

Klaus Vellguth
Prof. Dr. Klaus Vellguth, geb. 1965, Professor für Missionswissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Direktor des Instituts für Missionswissenschaft. Er leitet bei missio die Abteilung Theologische Grundlagen sowie die Stabsstelle Marketing und ist Schriftleiter des »Anzeiger für die Seelsorge«.